In Nacht von Goethes Faust lernen wir zum ersten Mal Faust persönlich kennen und werden auch so gleich mit seinen Problemen konfrontiert.
Sein erstes Problem ist eines, was auch viele Schüler beklagen. Alles Lernen ist umsonst und Schule und studieren ist vollkommen nutzlos (vgl. V.357-64) Ob diese Aussage stimmt, sei mal so da hingestellt.
Auf jeden Fall hat Faust nun das große Problem, dass die Schule und all das Gelernte ihm keine Antwort auf die Frage, wie die Welt eigentlich funktioniert bzw. was ihr Kern ist (vgl. V.382f.), geben konnten.
Faust grandiose Idee dieses Problem zu lösen ist Magie (vgl. V.377). Sie soll ihm die Antwort auf diese Frage liefern. Er nimmt also dieses magische Buch von Nostradamus (vgl. V.419f.) und ruft einen Geist an (vgl. V.425-29).
Zu Faust Enttäuschung antwortet auch der Geist ihm nicht. Da er auch keine magische Erleuchtung bekommt, entscheidet er sich, sich umzubringen, da er so wissenslos nicht weiter Leben kann (vgl. V.693 ff.). Glücklicherweise wird er gerade noch so von einem Engelschor davon abgehalten.
Was haltet ihr von Faust Problemen und vor allem von seinen Lösungen? Bitte tut mir nur den Gefallen und folgt seinem Beispiel nach seiner Erkenntnis, das er eigentlich nichts weiß.
Ansonsten habe ich nichts mehr hinzu zufügen und wir sehen uns hoffentlich bei einem anderen Beitrag.
Liebe Grüße Thot
